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150. Gründungsjubiläum des
„Stadtorchester Klingenthal 1866 e.V.“

 

Vom 05. bis 12. Juni 2016 feierten wir unser 150. Gründungsjubiläum mit vielfältigsten Veranstaltungen im Rahmen einer Festwoche.

Als sich 1863 einige junge Leute aus Klingenthal zu einer Musikformation zusammenschlossen, und 1866 sich dann als Musikvereinschor gründeten hat wohl niemand darüber nachgedacht, dass daraus eine 150 Jahre währende Tradition werden wird. Heute können wir auf eine bewegte und interessante Geschichte zurück blicken. Viele musikalische Persönlichkeiten haben unserem Orchester im Laufe der Jahre vorgestanden. So zum Beispiel Ernst Uebel, der den Marsch „Jubelklänge“ komponierte. Ebenso haben Heinz Dähn, Hugo Herold, Herbert Fischbach, unser Dirigent Rico Schneider und viele weitere Klingenthaler Musikanten wunderbare Melodien für unseren Klangkörper geschaffen. So war es nur eine Notwendigkeit ein Konzert im Pavillon am Marktplatz ausschließlich mit Klingenthaler Komponisten in unsere Festwoche ein zu arbeiten.

 

Eine wichtige Vereinstätigkeit ist aber auch die Nachwuchsförderung. So ist das „Stadtorchester“ nun Mitglied im Förderverein der Musikschule Vogtland. Zum Tierparkfest, zu dem das erste Konzert der Festwoche stattfand, traten wir dem Verein bei.

 

In die Räume unserer Sonderausstellung zum Jubiläum haben wir zur „Musik zum Anfassen“ die Kindergärten und Grundschulen der Stadt eingeladen. Es ist wunderbar anzusehen, wenn „altgestandene Musikanten“ liebevoll den Kindern ihre Musikinstrumente erklären! Und ausprobieren war angesagt - jedes Kind saß am Schlagwerk, oder versuchte sich an Blasinstrumenten. Ein toller „Lärm“…

 

Befreundete Orchester, das „Stadtorchester Markneukirchen e.V.“, der „Musikverein Affeln e.V.“, die „Stadtkapelle Oelsnitz“ und die „Lindenkapelle Klingenthal“ gestalteten mit uns einen Sternmarsch durch die Innenstadt, der durch ein Gemeinschaftsmusizieren gekrönt wurde. Fünf Klangkörper spielten gemeinsam „Vogtlandgrüße“ und den „Gruß aus Klingenthal“. Beides Kompositionen von Ernst Uebel. Das Dirigat übernahm natürlich unser Klingenthaler Dirigent Rico Schneider. Mit Bravour meisterte er diese Aufgabe. Das zahlreiche Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus, und klatschte im Takt beim Abmarsch der Orchester.

 

Im Festzelt gaben anschließend das „Stadtorchester Markneukirchen e.V.“ und der „Musikverein Affeln e.V.“ ein jeweils einstündiges hervorragendes und vielseitiges Konzert. Gemeinsam feierten wir dann durch die Nacht bei Rockmusik vom Feinsten mit den Rockgruppen „Hämoriders“ aus Zwota und „Nobody“ aus Markneukirchen.

 

Die Frühschoppenmusik am Sonntagmorgen übernahm unsere Partnerkapelle „Horalka“ aus dem tschechischen Kraslice. Nach einem Kinderprogramm im Rahmen des Stadtfestes war es endlich für unser Festkonzert soweit.

 

Nun konnten wir dem Publikum zeigen, was wir in monatelanger Probenarbeit einstudiert hatten. Nach dem Auftaktmarsch „Jubelklänge“, intonierten wir die „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel. Über die „Bayrische Polka“ mit drei Soloposaunen (Prof. Gerhard Eßbach, Albrecht Thoß und Frank Nickel), einem Medley aus „My fair Lady“ mit der Gesangssolistin Yvonne Deglau, dem Marsch „Festfanfaren“ ging es hin zu Rockmusik von Udo Lindenberg. Als „Udo“ trat Marko Hackenschmidt von den „Hämoriders“ ins Rampenlicht. Mit dem eigens komponierten „Jubiläumsmarsch“ von Herbert Fischbach eröffneten wir den zweiten Teil des Konzertes. „Ernst Mosch-Hits“ mit unserem Gesangsduo Anne Baumgärtel und Thomas Hellwig- Honegger, die Ballade von Reinhard Fendrich „ A Herz wie a Bergwerk“ wieder mit unserem Gesangsduo und Karel Vaceks Marsch „Das ist Musik“ mit dem Gesangssolisten Peter Kalke folgten. Ernst Moschs „Solotrommlermarsch“ wurde wohl erstmals im Vogtland von drei Solotrommlern gespielt. Steffen Dörfel, Uwe Junghans und Florian Dähn überzeugten mit ihrem Können und ihrem akribisch exaktem Spiel.

 

Solistisch kamen Jörg Lazarus mit seinem Tenorhorn und Thomas Schmidt mit seinem Flügelhorn bei den „Zwei Schürzenjägern“ zum Einsatz. Nach dem Slow–Fox „New York, New York“ gesungen von Uwe Eimert, einem Beatles–Medley gemeinsam mit den „Hämoriders“ und Thomas Kürschner am Mikrofon und der Rockballade von “Queen” “The Show Must Go On”, Gesang Pieter Müller , spielten wir John Miles “Music”, am Keyboard saß jetzt Kantor Matthias Sandner. Das Rock'n'Roll-Medley “Lets Rock” mit den „Hämoriders“ und dem Gesangsduo Anne Baumgärtel und Thomas Kürschner bildete den musikalischen Abschluss unseres Konzertes. Doch unser Publikum verlangte noch einige Zugaben. Diesem Wunsch kamen wir sehr gern nach.

Rico Schneider, unser Dirigent und musikalischer Leiter, führte mit sicherer Hand das Orchester durch alle schwierigen Passagen, und machte unsere Musik mit seinen Gesten Bildhaft. Ihm hat Sebastian Dähn aus der Mitte des Orchesters in einer wunderbaren Laudatio für sein Engagement mit einem Präsent und einem großen Blumenstrauß herzlich gedankt Durch das Programm navigierte mit seinem besonderen Charme unser Moderator Günter Glaß. Als Gastmusikanten war die Rockgruppe „Hämoriders“ aus Zwota bei allen Rocktiteln mit an Bord, und Gesangssolisten von heute und aus vergangenen Tagen. Allen ein herzliches „Danke schön“.

Eine besondere Freude war es für uns, aus den Händen der Präsidentin des SBMV, Frau Silke Schulze, die „Goldene Plakette“ und eine Urkunde des BDMV überreicht zu bekommen. Ihre herzlichen Glückwünsche zu unserem Jubiläum nahmen wir gern entgegen.

Weitere Gratulanten waren Peggy und Rene Goram vom Gasthof „Walfisch“ Zwota,der Bürgermeister der Stadt Klingenthal, Herr Thomas Hennig, Sabine Friedrich und Gunter Gerber vom „Akkordeonorchester Klingenthal“ und unsere fördernden Mitglieder Familie Vogtland aus Liebenburg. Jubiläumsgeschenke erhielten wir von den Orchestern des Sternmarsches, der Kapelle „Horalka“ aus Kraslice und von der Tagesmutti Heike Tannhäuser. Das schönste Geschenk erhielten wir jedoch von den Kindern der „Zwoticher Waldwichtel“, sie sangen uns zum Abschluss ihres Besuches bei der „Musik zum Anfassen“ als Danke schön ihr „Waldwichtellied“.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helfern und Sponsoren bedanken, die uns diese fantastische Festwoche erst ermöglichten!

Wir werden die musikalische und kulturelle Tradition unseres Vereins fortführen und für kommende Generationen bewahren, dass in 150 Jahren die Musikanten sagen können:

vor 150 Jahren wurde ein rauschendes Fest gefeiert.

Lasst es uns ihnen gleichtun!

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